Ein Teil der Gruppe fährt heute zum Riff hinaus, um dort etwas zu Schnorcheln und auch eine Ebbwanderung zu machen. Einige andere (unter anderem auch ich) haben sich entschieden, nur die Ebbwanderung direkt vom Hotel aus zu machen. Das ist zwar nicht so gern gesehen, aber irgendwie wird es dennoch für uns organisiert. Am Strand erwartet uns zwei Guides. Wir laufen insgesamt ca. 3 Stunden, sehen Seespinnen, Seegurken, viele Krabben, Seeigel und auch eine Seeschnecke. Die ist ein ziemlich unscheinbares Tier, wird aber interessant, wenn man sie ärgert, weil sie dann – ähnlich wie ein Tintenfisch – rote Flüssigkeit absondert. Wir finden die Seeschnecke lustig. Außerdem führen uns die Guides in die Ruine eines alten Hotels, das ist ein bisschen wie eine Geisterstadt. Sie zeigen uns verschiedene Pflanzen und wofür die Einheimischen sie nutzen, z. B. wird aus Palmenblüten Wein gemacht, es gibt Sträucher, mit deren Zweigen man sich die Zähne putzen kann und wir kriegen jeder ein Aloe Vera Blatt, wobei deren Saft nicht milchig, sondern braun und klebrig ist. Mutig schmieren wir uns ein wenig von dem Zeug auf den Arm und wollen beobachten, ob unsere Haut an den Stellen am nächsten Tag seidig weich ist. Abends lassen wir den Tag auf dem Balkon bei einem Tusker (kenianisches Bier) ausklingen.

Severin Sea Lodge

Severin Sea Lodge

Seeschlange

die Tentakel einer Seespinne

Krabbe

Seegurke

einäugiger Seeigel

Krabbe

Seeigel auf meiner Hand

die Seeschnecke sondert rote Flüssigkeit ab

Aussicht von der Hotelruine aus

Hotelruine